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Muss mein Ring aus 750er Gold sein?

Was es mit den verschiedenen Legierungen auf sich hat und warum eine 333er Legierungen für Eheringe nicht perfekt sind, erfahrt ihr hier.

Welches Ringgold soll man wählen? Muss es 750er sein?

Als erstes die Basics: Gold als Reinstoff, ist ein sehr weiches und leicht zu formendes Metall. Damit ein stabiles Schmuckstück wie ein Ehering daraus entstehen kann wird mit sog. Goldschmiedelegierungen gearbeitet.

Eine Legierung bezeichnet eine Verbindung auf verschiedenen Stoffen. Die Verbindung dieser Stoffe kann andere Eigenschaften aufweisen als die zugrundeliegenden Reinstoffe. Oft genutzt wird eine Legierung bestehend aus Gold, Silber und Kupfer. Durch das Mischungsverhältnis kann die Farbe der Ringe beeinflusst werden. So entstehen Gelbgold, Rotgold, Rosegold oder Weißgold.

Wie hoch der Goldanteil in der Legierung ist, erkennt ihr an dem Feingehalt. Die Angabe 750er Gold sagt aus, dass von 1000 Teilen der Legierung 750 Teile aus reinem Gold bestehen. Je geringer der Goldanteil in der Legierung, desto billiger ist der Ring. Gleichzeitig ändert sich aber auch die Farbe und die chemische Beständigkeit gegen Umwelteinflüsse lässt nach, was zum anlaufen der Ringe führen kann.

Üblicherweise gibt es Trauringe aus 333er, 585er und 750er Gold. Höhere Goldanteile werden nicht empfohlen, da der Ring dann sehr weich wird und schnell verkratzt. 750er Gold gilt als die „goldene“ Mitte zwischen Haltbarkeit und Wertigkeit. Sie sind besonderes beständig in ihrem Glanz und ihrer Beschaffenheit. Wer also langfristige Schönheit und Strahlkraft von seinem Ring erwartet greift zu einem hohen Feingehalt. Doch auch 333er Ringe haben durch ihre helle Farbe einen besonderen Charm und machen bei knappem Geldbeutel besonders Freude. Damit diese ihren Glanz behalten müssen sie allerding häufiger gepflegt werden.